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Limmat-Auenpark Werdhölzli
Renaturierung der Limmat für Mensch und Natur
Die Limmat wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kanalisiert. Dadurch konnte der Schutz gegen Überflutung und Erosion stark verbessert und Kulturland gewonnen werden. Die Limmat-Korrektion führte aber auch zum fast vollständigen Verlust von auentypischen Lebensräumen und Landschaften.
Der rund 130 Jahre alte Hochwasserschutz genügt den heutigen Anforderungen nicht mehr. Der Uferschutz ist teilweise beschädigt oder zerstört. Es kann zum Überströmen der Dämme und zur Flutung des städtischen Klärwerks Werdhölzli sowie angrenzender Gebiete mit hohem Schadenpotenzial kommen.
Deshalb will der Kanton Zürich den Hochwasserschutz zwischen dem Stauwehr Zürich-Höngg und der Autobahnbrücke bei Oberengstringen verbessern. Gleichzeitig wird dieser 1,8 Kilometer lange Limmatabschnitt für mehr Artenvielfalt und Erholungsqualität renaturiert. Die Förderung der Renaturierung von Gewässern ist in der 2006 revidierten Zürcher Kantonsverfassung verankert. Gewässeraufwertungen sollen vor allem dort erfolgen, wo der Nutzen für die Ökologie oder die Erholungssuchenden am grössten ist – zum Beispiel an der Limmat. Das Projekt ist in das Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) Limmatraum Stadt Zürich eingebettet. Der Limmat-Auenpark Werdhölzli soll Mensch und Natur gleichermassen dienen. Baubeginn ist im September 2012. Die Einweihung ist im Dezember 2013 vorgesehen.
Der Limmat-Auenpark Werdhölzli ist ein Projekt der Baudirektion des Kantons Zürich, unterstützt von der Stadt Zürich, dem naturemade star-Fonds von ewz, dem WWF in Kooperation mit der Zürcher Kantonalbank sowie dem Bundesamt für Umwelt.
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