Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung

Planung

Eine Pionierleistung des Kantons Zürich

«Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung» ist ein Projekt der Baudirektion Kanton Zürich. Geleitet wird es vom AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Federführung) und vom ALN Amt für Landschaft und Natur.

Das Projekt wird seit 1998 von einem externen Delegierten des Regierungsrats begleitet.

Wichtigste Akteure

  • Baudirektion Kanton Zürich:
    - AWEL: Wasserbau, Gewässerschutz
    - ALN: Wald, Naturschutz, Landwirtschaft, Fischerei und Jagd, Bodenschutz
  • Bundesamt für Umwelt BAFU
  • Kraftwerk Eglisau-Glattfelden AG (KWE)
  • Projektbegleitkommission

Die Projektbegleitkommission

Das Projekt «Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung» betrifft sowohl Rhein wie auch Thur. Tangiert sind nebst dem Kanton Zürich, den Standortgemeinden, dem Kraftwerk Eglisau und der Zürcher Planungsgruppe Weinland auch weitere umliegende Gemeinden, der Kanton Schaffhausen, verschiedene Bundesstellen sowie diverse Nichtregierungsorganisationen. Sie alle haben Einsitz in einer Projektbegleitkommission, in der sie aus erster Hand informiert werden und ihre Vorstellungen und Vorschläge einbringen können. Auch das deutsche Land Baden-Württemberg wird über die Fortschritte des Projekts unterrichtet.

Die Kommission wird geleitet vom Delegierten des Regierungsrats für das Thurauenprojekt, Prof. Dr. sc. techn. ETH Walter Meier, Eglisau, ehemaliger Leiter der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik Tänikon.

Etappiertes Vorgehen

Das Projekt wird in zwei Etappen realisiert. Die erste Etappe wurde im August 2011 mit der Eröffnung des Naturzentrums Thurauen abgeschlossen. Die zweite Etappe ist seit Herbst 2012 in Arbeit. Im Mai 2016 begann der letzte Teil der zweiten Etappe. Im Sommer 2017 dürften alle Arbeiten abgeschlossen sein. Die Überwachung der Entwicklung in den Thurauen und die Erfolgskontrolle der Massnahmen laufen jedoch darüber hinaus weiter.