Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung

Erholung

Die Natur erleben, ohne sie zu stören

Der Mensch braucht Erholung. Deshalb hat der Zürcher Regierungsrat beschlossen, die renaturierten Thurauen der Bevölkerung als Erholungsraum offen zu halten. Aber auch die Natur braucht ihren Freiraum. Damit das Gebiet den Erholungssuchenden zugänglich bleibt, ohne dass die Natur darunter leidet, wurden Zonen für die Freizeitnutzung und Zonen, die der Natur vorbehalten bleiben definiert sowie entsprechende Einrichtungen erstellt. In einer Schutzverordnung sind die Regeln, die im Auengebiet zum Schutz der Natur einzuhalten sind, rechtsverbindlich festgehalten.

Die bestehenden Parkplätze blieben erhalten, und neue Freizeiteinrichtungen ermöglichen Besucherinnen und Besuchern, die einmalige Auenlandschaft zu erkunden und zu erleben:

Entlang der Thur und des Rheins entstanden Ein- und Auswasserungsmöglichkeiten für Boote (10) sowie Rastplätze (11); weitere sind vorgesehen.

Eine Aussichtsplattform (12) an der Thur bietet Ausblick auf den sich verändernden Flusslauf.

Naturbeobachtungsplätze (13) mit Verstecken ermöglichen es, Vögel und andere Tiere zu beobachten, ohne dass sich die Tiere dabei gestört fühlen.

Das im August 2011 eröffnete Naturzentrum Thurauen (14) bietet mit einer Ausstellung, einem Erlebnispfad und Führungen einzigartige Naturerlebnisse und viele Informationen zur Auenlandschaft an der Thur.

Auf einem 3,7 Kilometer langen Erlebnisweg (15) bei der Ellikerbrücke lässt sich die Auennatur auf spielerische Weise entdecken.

Zudem werden die Wanderwege teilweise neu geführt, und Informationstafeln vermitteln in knapper und verständlicher Form Interessantes über charakteristische Standorte in den Thurauen.

Uniformierte Rangerinnen und Ranger sind seit 2011 im Gebiet unterwegs. Sie sensibilisieren Besucherinnen und Besucher für die Auennatur und vermitteln die geltenden Verhaltensregeln.

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