Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung

Luftaufnahme Thurauen (vorher/nachher Situation)

Die Thurauen im Wandel

Mehr Sicherheit. Mehr Natur. Mehr Erholung.

Um das Zürcher Thurtal vor Überschwemmungen zu schützen, hat der Kanton Zürich die Thur zwischen 1983 und 2005 in fünf Etappen naturnah saniert. 2008 kam mit dem Projekt «Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung» der sechste und letzte Abschnitt bis zur Mündung der Thur in den Rhein hinzu. Hier durchquert der Fluss die Thurauen, das grösste Auengebiet des Schweizer Mittellandes – ein Biotop von nationaler Bedeutung.

Das Projekt bringt unterschiedliche Ziele in Einklang:

  • Die Gegend vor Hochwasser aus Thur und Rhein schützen.
  • Die Thurauen im Sinne der eidgenössischen Auenverordnung revitalisieren und neue Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen schaffen.
  • Die Produktionsbedingungen für die Landwirtschaft im Flaacherfeld verbessern.
  • Die Thurauen als Erholungsgebiet unter Entflechtung der Interessen von Mensch und Natur erhalten.

Die Umsetzung des Projekts geschieht in zwei Etappen. Die erste Etappe wurde im August 2011 abgeschlossen und gleichzeitig das Naturzentrum Thurauen eröffnet. Für Besucher der Thurauen bieten sich seither neue Möglichkeiten, die einmalige Auenlandschaft zu entdecken.

Im Mai 2016 begann der letzte Teil der zweiten Etappe. Im Sommer 2017 düften alle Arbeiten abgeschlossen sein. Ab dann baut nur noch die Natur selbst weiter.