Hochwasserrückhalteraum Hegmatten

Hochwasserschutz

Schadenpotenzial um 300 Millionen reduzieren

Winterthur hat letztmals 1876 ein extremes Hochwasser
erlebt. Bei einem solchen Ereignis, wie es statistisch gesehen alle 100 Jahre eintritt, müsste Winterthur heute mit Schäden von über 400 Millionen Franken rechnen. Vor allem Bewohner, Gewerbe und Infrastruktur in der Innenstadt wären davon
stark betroffen.

Dank dem Hochwasserrückhalteraum Hegmatten wird dieses Schadenpotenzial im Stadtzentrum um rund 300 Millionen Franken verringert. Dieser massiven Reduktion stehen Projektkosten von rund 33 Millionen Franken gegenüber, von
denen der Bund 35 Prozent übernehmen dürfte. Den Rest trägt der Kanton Zürich.

Das gefährdete Gebiet

Gelb: Es drohen mittelhäufig Ereignisse von geringer Stärke. Selten treten starke Ereignisse auf. In Untergeschossen können Personen gefährdet sein.

Blau: Häufig ist mit Ereignissen von geringer bis mittlerer Stärke bzw. selten mit starken Ereignis-sen zu rechnen. In Unter- oder Erdgeschossen können Personen gefährdet sein.

Rot: Es ist mit grossen Fliesstiefen bzw. Fliessgeschwindigkeiten und in der Folge auch mit der Zerstörung von Gebäuden zu rechnen. Personen sind gefährdet.