Gefahrenkarte

Eine Gefahrenkarte gibt Auskunft über die Intensität und Häufigkeit von Naturgefahren an einem bestimmten Standort.

1998 entstand die erste Gefahrenkarte für Hochwasser. Seit 2006 werden die Gefahrenkarten und -revisionen nach einem einheitlichen Pflichtenheft erstellt. Auch Massenbewegungen wie beispielsweise Rutschungen, Hangmuren und Steinschlag werden erfasst, beschrieben und kartiert.

Die Umsetzung der Gefahrenkarte erfolgt durch die Gemeinde. Sie berücksichtigt diese Grundlage bei allen raumwirksamen Tätigkeiten, planungsrechtlichen Festlegungen, im Baubewilligungsverfahren, sowie in der Notfallplanung. Das Ziel der Umsetzung besteht darin, bestehende Risiken zu verkleinern und zukünftige möglichst zu vermeiden.

Umsetzung der Gefahrenkarte

Ist die Gefahrenkartierung oder Revision abgeschlossen, folgt die Umsetzung durch die zuständige Gemeinde: Nach der schriftlichen Information der betroffenen Bevölkerung wird eine Massnahmenplanung erstellt. Nach diesem Planungsschritt folgt die Umsetzung der Massahmen.

Der Leitfaden Umsetzung verschafft den Gemeindebehörden einen Überblick über die anfallenden Aufgaben und verweist auf weiterführende Hilfsmittel und Anleitungen.