Gewässerschutzlabor

Untersuchungsmethoden der Umweltanalytik

Mit der Umweltanalytik kann die Qualität und Entwicklungen von ober- und unterirdischen Gewässern und von Böden sowie der Luft beobachtet werden. Dank der heutigen Umweltanalytik, in der auch kleinste Konzentrationen von Mikroverunreinigungen nachgewiesen werden können, ist es möglich Gefahren und Problemstoffe frühzeitig zu erkennen und den Erfolg von getroffenen Massnahmen zu überprüfen.

Als Kompetenzentrum für Gewässer- und Umweltanalytik im Kanton Zürich werden im Gewässerschutzlabor des AWEL modernste Untersuchungsmethoden eingesetzt.

Allgemeine Untersuchungen

Bestimmungen von pH-Wert, Durchsicht, Sauerstoff und Nährstoffe wie Phosphor- und Stickstoffverbindungen sowie Ionen etc. werden mit klassischen Verfahren wie Potentiometrie, Fotometrie und Ionenchromatographie durchgeführt.

Anorganische Spurenanalytik

Die Analytik von Schwermetallen und Elementen im Spurenbereich erfolgt mit spektrometrischen Methoden wie ICP (Induktiv gekoppeltes Plasma Spektrometer), AAS (Atomabsorbtionspektrometer oder RFA (Röntgenfluoreszenzanalytik).

Organische Spurenanalytik

Für Untersuchungen auf organische Mikroverunreinigungen im Spurenbereich werden Analysenverfahren wie GC-MS (Gaschromatographie gekoppelt mit Massenspektrometer) oder LC-MS/MS (Flüssigchromatographie gekoppelt mit Tandem-Massenspektrometer) eingesetzt.

Qualitätsmanagement

Das Gewässerschutzlabor ist seit 1998 als Prüfstelle des öffentlichen Rechts für die Entnahme und Untersuchung von Umweltproben nach ISO/IEC 17025 akkreditiert. Das umfassende Qualitätsmanagement System gewährleistet eine hohe Analysenqualität, die auch durch die Teilnahme an Ringversuchen bestätigt wird.