Bauen in der Nähe von Fliessgewässern (BVV-Ziffern 1.6.1 & 1.6.2)

Öffentliche Oberflächengewässer (offene und eingedolte) sind besonders geschützt. Entlang von Fliessgewässern ist beidseitig ein Uferbereich in der Breite der Gerinnesohle zuzüglich acht Meter, jedoch höchstens zwanzig Meter, von Bauten und Anlagen freizuhalten (weitere Informationen dazu unter: Gewässerraum)

Näher am Gewässer dürfen keine neuen Bauten oder Anlagen erstellt werden. Auch keine Park- und Abstellplätze, Wege, Strassen und Zufahrten, Schwimmbäder, Gartencheminées, Mauern, etc.

Gewässerbaulinien sichern geplante Gewässerausbauten und -revitalisierungen. Sie halten den dafür erforderlichen Raum frei. Ausnahmebewilligungen, um sie zu überstellen, werden in der Regel nicht erteilt.