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Verkehr
Verkehrssituation in Zürich
Die Emissionen von Luftschadstoffen des Verkehrs machen mindestens ein Drittel aller Luftschadstoffe aus und nehmen seit dem Jahr 2000 kaum mehr ab. Es sind mehrheitlich Treibhausgase und zudem sind sie schädlich für Mensch und Umwelt.
Um die Emissionen zu senken, können schon bei Neuanschaffung von Fahrzeugen umweltfreundliche Entscheide gefällt werden. Ein möglichst geringer CO2 Ausstoss gemäss der Energieetikette des Fahrzeuges und die Reduktion von Feinstaub durch den Einbau von Partikelfiltern in Dieselfahrzeugen sind ein Gebot der Zeit.
Siedlung und Verkehr
Wichtig ist aber auch, dass das Auto mit einem gut ausgebauten öffentlichen Verkehr und sicheren Langsamverkehr kombiniert wird und sich dadurch die jährlich gefahrenen Autokilometer reduzieren. Zur ausgewogenen Weiterentwicklung aller Verkehrsmittel und zur Abstimmung von Siedlung und Verkehr, erstellt der Kanton das kantonale und die regionalen Gesamtverkehrskonzepte sowie mehrere Agglomerationsprogramme. Dabei stützt er sich auf den vom Kantonsrat beschlossenen kantonalen Richtplan. Dieser schreibt zudem die Erschliessungsqualität von verkehrsintensiven Nutzungen mit öffentlichem Verkehr und auch den Transportanteil von Massengütern auf der Schiene vor und legt fest, wo Ortsumfahrungen vorgesehen sind.
Detaillierte Auflagen zur Luftreinhaltung werden bei grösseren Bauvorhaben im Rahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen vorgeschrieben und bei Parkplatzanlagen wird den Gemeinden empfohlen, die Wegleitung zur Regelung des Parkplatzbedarfs anzuwenden.
Verkehrs- und Emissionsentwicklung
Ungeachtet dieser Massnahmen nimmt sowohl der Bestand an Fahrzeugen als auch deren jährliche Kilometerleistung im Kantonsgebiet, ausserhalb der Städte Zürich und Winterthur, zu. Ein Ende der Verkehrsprobleme ist daher nicht absehbar. Die EU wird daher neue Abgasvorschriften für Fahrzeuge erlassen, welche sowohl beim Schwerverkehr als auch bei den Personenwagen deutlich strenger als die aktuellen sind. Dadurch ist vor allem in den städtischen Gebieten, wo immer noch 20% der Wohnbevölkerung des Kantons mit übermassigem Feinstaub belastet wird, eine Reduktion der Luftschadstoffe zu erwarten.
Massnahmen bei SMOG
Bis es soweit ist, können in Perioden mit Wintersmog unerwartete und nicht akzeptable Schadstoffkonzentrationen in der Umgebungsluft entstehen. Daher sieht die SMOG-Verordnung der Kantone der Ostschweiz und Zürichs vor, dass in diesen Fällen einschneidende Massnahmen wie generell Tempo 80 angeordnet werden können.
- Reinigung von Abluft aus Strassentunneln - Stand der Technik (PDF, 142 Seiten, 10 MB)
- Bericht Messkampagne Limmattal 2003/2004 (PDF, 16 Seiten, 3 MB)
- Verkehr, Auszug aus dem Umweltbericht 2008 Kanton Zürich (PDF, 6 Seiten, 1017 kB)
- Wegleitung zur Regelung des Parkplatzbedarfs in kommunalen Erlassen (PDF, 1 MB)
- Verkehrs-Emissionen
- Amt für Verkehr (AfV)
- Mobilität im Unternehmen (MIU)
- Fahrzeugbestand im Kanton Zürich
- NO2 Immissionskarte 2000
- NO2 Immissionskarte 2005
- NO2 Immissionskarte 2010
- Schadstoffkarten (BAFU)
- EurActiv: Autos und CO2
- Informationen zu Feinstaub, BAFU
Weitere Informationen
Kontakt
AWEL
Abteilung Lufthygiene
Sektion Massnahmenplanung und Grundlagen
Koordination Verkehr AWEL
Stampfenbachstrasse 12
Postfach
8090 Zürich
Kontaktperson:
Jürg Rüegger
Telefon
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Fax
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