Pilotprojekt Reppischtal

Ziele

Mit dem Pilotprojekt «Gemeinsam gegen Neophyten» sollen die Grundlagen erarbeitet werden, um für den Kanton Zürich die optimale Strategie im Umgang mit invasiven Neophyten zu entwickeln. Denn ist der neue Ansatz erfolgreich, kann er auch auf weitere Gebiete im Kanton ausgedehnt werden. Erfolgreich ist der neue Ansatz dann, wenn folgende vier Teilziele erreicht werden:

  • Die Neophyten-Bestände können markant verringert werden.
  • Die Koordination der verschiedenen Akteuren gelingt.
  • Die Neophyten-Bestände können langfristig tief gehalten werden.
  • Es können Kosten für die Massnahmen gegen Neophyen eingespart werden.
Das Pilotprojekt soll die Neophyten-Bestände auf ein Niveau bringen, das mit geringem Aufwand unter Kontrolle gehalten werden kann.

Damit nach Abschluss des Projekts klar ist, ob die Ziele erreicht werden konnten, ist eine Erfolgskontrolle nötig. Im Sommer 2014 wurden daher die Bestände sämtlicher Neophyten, die eingedämmt werden sollen, nach einer einheitlichen Methode systematisch erfasst. Im Jahr darauf wurde nach derselben Methode eine Bestandsaufnahme in einem ähnlich grossen Gebiet gemacht. Dieses dient als Kontrollfläche. Auf diesem Gebiet werden die Neophyten im selben Ausmass und mit denselben Methoden angegangen wie bisher. Nach Abschluss des Pilotprojekts werden die Bestände im Projektperimeter sowie auf der Kontrollfläche erneut erfasst. Eine weitere Erhebung ist fünf Jahre nach Projektende vorgesehen. Damit lassen sich die Auswirkungen des Pilotprojekts direkt im Feld messen. Zusammen mit den innerhalb und ausserhalb des Projekts anfallenden Aufwänden zur Entfernung von Neophyten kann dann beurteilt werden, ob dieser neue Ansatz die Ansprüche in Sachen Effizienz und Effektivität erfüllt.