Pilotprojekt Reppischtal

Das können Sie machen

Die Verbreitung invasiver Neophyten macht an den Gebietsgrenzen keinen Halt. Gebietsfremde Pflanzen wachsen auch auf privatem Grund, zumal einige Arten früher als Gartenpflanzen beliebt waren oder noch immer sind. Doch nun werden auch einige dieser Pflanzen zum Problem. Sie können sich nämlich rasch aus den Gärten heraus ausbreiten und machen damit die aufwendige Arbeit im Feld zunichte. Für eine nachhaltige Eindämmung der Neophyten-Bestände ist es daher wichtig, dass zumindest die besonders invasiven Arten auch in privaten Gärten entfernt werden. Dazu zählen insbesondere die Goldrute, das Berufkraut und Henrys Geissblatt.

Sollten auch in Ihrem Garten solche Arten wachsen, bitten wir Sie, diese Pflanzen zu entfernen.

Amerikanische Goldrute

Steckbrief: Bis zu 250 cm grosse, mehrjährige Staude mit gelben Blüten und unterirdischen Kriechsprossen

Blütezeit: Juli bis Oktober

Massnahmen: Ab Juni ganze Pflanze ausreissen und im Hauskehricht entsorgen

Einjähriges Berufkraut

Steckbrief: Bis zu 150cm grosse Pflanze mit mehreren weiss-gelben Blüten

Blütezeit: Mai bis September

Massnahmen: Ab Mai ganze Pflanze ausreissen und im Hauskehricht entsorgen - es sind meist mehrere Durchgänge nötig

Henrys Geissblatt

Steckbrief: Immergrüne Schlingpflanze mit kletternden und kriechenden verholzten Stängeln - weiss bis rosa blühende Blüten, im Herbst blau-schwarze Beeren

Massnahmen: Ganze Pflanze ausreissen und im Hauskehricht entsorgen (ganzjährig möglich)

Alternativen für den Garten

Es gibt eine Reihe einheimischer Pflanzenarten, die Sie an Stelle dieser drei invasiven Neophyten anpflanzen können. Arten, die genauso schön sind und zudem noch wichtige ökologische Funktionen erfüllen.