Verbreitungskarten Neophyten & aquatische Neozoen

Neophyten WebGIS

Link zum Neophyten WebGIS Erfassungstool

 

Das Neophyten WebGIS ist ein online Erfassungssystem für invasive Neophyten auf dem kantonalen GIS Browser.

Die Karte ist für die Öffentlichkeit einsehbar. Die Erfassung von Beobachtungen ist jedoch nur möglich nach vorheriger Registrierung.

Ziel ist es, möglichst viele Standorte der relevanten Neophyten zu erfassen.

Die Erfassung von Ambrosia ist gemäss Regierungsratsbeschluss vom 10.05.2006 obligatorisch, von weiteren invasiven Neophyten ist sie erwünscht. Zu den prioritären Pflanzen zählen die Asiatischen Staudenknöteriche, der Riesenbärenklau, das Drüsige Springkraut, die Nordamerikanischen Goldruten, das Schmalblättrige Greiskraut sowie der Essigbaum.
 

Die Erhebungen sollen primär durch die zuständigen Personen der jeweiligen Unterhalts- und Überwachungsdienste der Gemeinden, des Kantons oder des Bundes (Gewässer, Strassenbau, Naturschutzgebiete, Wald, Jagd, Fischerei, Ackerbaustellenleiter, Ambrosiakontrolleure) erfolgen.

Für ein umfassenderes Bild sind jedoch auch zusätzliche Beobachtungen von Fachpersonen (Ökobüros, Naturschutzvereine, Mittel- und Hochschulen, BotanikerInnen usw.) und Hinweise aus der interessierten Bevölkerung sehr wichtig.

Im Folgenden finden Sie

Falls keine Möglichkeit besteht, das Intranet/Internet zu nutzen, kann man die Meldungen (Protokollblatt) an die Sektion Biosicherheit des Kantons Zürich schicken.

Gemeinden können bei der Sektion Biosicherheit (043 259 32 62, neobiota(at)bd.zh.ch) gratis Karten (A3, A0) mit den Neophyten-Standorten auf Ihrem Gemeindegebiet (Kartenbestellung Gemeinden) beziehen. Es besteht auch die Möglichkeit Auswertungen zu bestellen.

Karte "Aquatische Neozoen"

Link zur Karte "Aquatische Neozoen".

Die Karte zeigt Beobachtungen von (invasiven) aquatischen Neozoen sowie ausgehend von diesen Beobachtungen Fliessgewässer bzw. Seen, die (potentiell) mit invasiven aquatischen Neozoen belastet sind.

Ziele der Karte

  • Grundlage dafür, dass bei Materialverschiebungen am Gewässer keine Verschleppung von invasiven Neozoen stattfindet
  • Übersicht über Verbreitung der invasiven aquatischen Neozoen

Die Beobachtungen stammen vom AWEL/Gewässerschutz und vom ALN/Jagd und Fischerei bzw. vom CSCF.

Für die Modellierung der (potenziell) belasteten Gewässer wurden folgende Annahmen getroffen:
1. Sofern ein Fundort an/in einem Fliessgewässer liegt, soll das Fliessgewässer vom Fundort abwärts bis und mit dem nächsten stehenden Gewässer als potentiell belastet gelten.
2. Sofern ein Fundort eines invasiven aquatischen „Neozos“ an/im stehenden Gewässer liegt, soll das gesamte stehende Gewässer sowie das Fliessgewässer unterhalb bis und mit dem nächsten stehenden Gewässer als potentiell belastet gelten.