Unterrubriken
Sie befinden sich derzeit auf folgender Seite:
Neobiota
Signalkrebs Lightbox
Gebietsfremde invasive Tiere und Pflanzen (invasive Neobiota) können verschiedene Schäden verursachen. Z.B.:
- Bedrohung der Gesundheit
- Verminderung der Biodiversität
- Schäden an Bauwerken
- höhere Kosten beim Unterhalt von Strassen und Gewässern
- Wertzerfall (z.B. Grundstückpreis)
- eingeschränkte Sicht
Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über die wichtigsten invasiven Neobiota, den korrekten Umgang mit ihnen und die kantonale Vollzugsstrategie.
Arten ohne Grenzen – Aktionstage Neobiota
Vom 21. bis 23. Juni 2012 finden zum ersten Mal schweizweite Aktionstage „Arten ohne Grenzen“ statt. Damit soll in der Öffentlichkeit das Thema Neobiota bekannter gemacht werden und die bereits laufenden Aktivitäten zur Eindämmung dieser Arten unterstützt werden.
Auf der Homepage www.arten-ohne-grenzen.ch erfahren Sie mehr über die Aktionstage, können eigene Aktionen angemeldet und Hilfsmittel bezogen werden.
Gut zu wissen
Invasive Neobiota sind gebietsfremde, also nach der Entdeckung Amerikas 1492 beabsichtigt oder unbeabsichtigt nach Europa eingeführte Pflanzen (Neophyten) oder Tiere (Neozoen). Sie breiten sich auf Kosten einheimischer Arten effizient aus, sind nur sehr schwer unter Kontrolle zu bringen und verursachen in zunehmendem Masse naturschützerische, gesundheitliche oder wirtschaftliche Schäden.
Nur ein kleiner Teil der gebietsfremden Pflanzen oder Tiere verhalten sich bei uns invasiv, d.h. breiten sich unkontrolliert aus, und führen zu Schäden. Der Rest dieser Arten verschwindet schnell wieder oder fügt sich einigermassen problemlos in unsere Pflanzen- und Tierwelt ein. Die zehn Neobiota mit dem grössten Gefährdungspotenzial für den Kanton Zürich sind in der TopTen-Liste aufgeführt.
Auf der Seite der Schweizerischen Kommission für die Erhaltung von Wildpflanzen SKEW finden Sie viele weitere Informationen zu Neophyten, sowie Beschreibungen der wichtigsten Neophyten. Die SKEW stuft ca. 20 Neophyten als problematisch ein (Schwarze Liste). Weitere 20 Neophyten stehen auf der Watch-Liste weil sie eventuell in Zukunft ein Problem darstellen können. Sie werden deshalb von der SKEW überwacht.
Weitere Informationen
Kontakt
AWEL
Sektion Biosicherheit
Walcheplatz 2
Postfach
8090 Zürich
Kontaktperson
Jsabelle Buckelmüller
Telefon
043 259 32 62
Fax
043 259 39 80
E-Mail
neobiota@bd.zh.ch
