GVO in der Umwelt

1. Verdachtsabklärungen Kanton Zürich

Raps am Bahndamm
Rapspflanze am Bahndamm

Treten Organismen auf, die Menschen, Tiere oder die Umwelt schädigen oder die biologische Vielfalt oder deren nachhaltige Nutzung beeinträchtigen könnten, so ordnen die Kantone die erforderlichen Massnahmen zur Bekämpfung und, soweit erforderlich und sinnvoll, zur künftigen Verhinderung ihres Auftretens an (Art. 52 Freisetzungsverordnung).

Kommt der Verdacht auf, dass gentechnisch veränderte Organismen (GV-Raps, gentechnisch veränderte Drsosophila usw.) in der Umwelt auftreten, muss der Kanton in der Lage sein dies zu prüfen.

2. Monitoring Bund

Gemäss Art. 51 der Freisetzungsverordnung sorgt das BAFU für den Aufbau eines Monitoringsystems (siehe Medienmitteilung des BAFU zum Aufbau des Programms und Funden von einzelnen GVO-Pflanzen in der Umwelt), mit dem mögliche Gefährdungen der Umwelt und  Beeinträchtigungen der biologischen Vielfalt durch gentechnisch veränderte Organismen und ihr transgenes Erbmaterial sowie durch invasive gebietsfremde Organismen frühzeitig erkannt werden können.

Das BAFU hat eine Reihe von Forschungsarbeiten zum Thema "GVO Monitoring" durchführen lassen. Die Ergebnisse sind in einem Bericht zusammengefasst.

Überwachung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt im Jahr 2014

siehe Medienmitteilung des BAFU vom Februar 2015.

Die Sektion Biosicherheit hat sich am Monitoring-Programm des BAFU beteiligt und 2014 an insgesamt 60 Standorten 1091 Pflanzenproben genommen und untersucht. Dabei wurde ein Antikörper-Schnelltest verwendet, der unkompliziert vor Ort den Nachweis erbringt, ob eine Rapspflanze gentechnisch verändert ist oder nicht. Im Kanton Zürich wurde im 2014 kein GV-Raps gefunden.

Überwachung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt im Jahr 2013

siehe Medienmitteilung des BAFU vom Februar 2014.

Überwachung gentechnisch veränderter Organismen in der Umwelt im Jahr 2012

siehe Medienmittelung des BAFU vom März 2013.