Kontrollen

Sicherheitsinspektion

Bei allen Betrieben, die in den Geltungsbereich der Störfallverordnung (StFV) fallen, wird nach Abschluss des Kurzberichtverfahrens die chemische Sicherheit anhand periodischer Sicherheitsinspektionen überwacht.

Ziel der Sicherheitsinspektionen ist es, den Stand der Sicherheitstechnik gemäss Art. 3 StFV in den Bereichen Gewässerschutz, Brandschutz, Arbeitnehmerschutz und Ereignisbewältigung zu überprüfen.

Im Kanton Zürich erfolgt diese Kontrolltätigkeit in enger Zusammenarbeit mit weiteren Fachämtern und den Ereignisdiensten (AWA/Arbeitsbedingungen, Kantonale Feuerpolizei, Feuerwehrorgane). Damit wird den Betrieben gegenüber ein materiell und möglichst auch formell koordiniertes Vorgehen gewährleistet.

Die Sicherheitsinspektion wird frühestens ausgelöst, wenn das Kurzberichtverfahrensseit 4 Jahren abgeschlossen ist oder von einer anderen Behörde ein Hinweis erfolgt, dass der Stand der Sicherheitstechnik eindeutig nicht mehr eingehalten ist. Das Kontrollintervall der Sicherheitsinspektionen beträgt je nach Branche zwischen 4 und 10 Jahren.

Falls sich seit dem Abschluss des Kurzberichtverfahrens wesentliche Änderungen ergeben haben, muss der Betrieb vorgängig den Kurzbericht ergänzen.

Die Sicherheitsinspektion bezieht sich insbesondere auf die störfallrelevanten Aspekte.

Die Bewertung der Kontrollergebnisse wird in einem Inspektionsbericht festgehalten. Falls der Stand der Sicherheitstechnik im Betrieb nicht eingehalten ist, werden im Gespräch mit dem Betrieb Massnahmen festgelegt. Die Sicherheitsinspektion ist erst abgeschlossen, wenn die zu treffenden Massnahmen zur Einhaltung des Standes der Sicherheitstechnik realisiert sind.