Feuerungsanlagen

Foto eines brennenden Streichholzes vor schwarzem Hintergrund
Flamme

Feuerungen dienen der Bereitstellung von Raum- und/oder Prozesswärme sowie der Erwärmung von Brauchwasser. Dazu werden verschiedene Energieträger (Brennstoffe) eingesetzt. Hauptsächlich sind dies Heizöl extraleicht, Erdgas und Holz. In geringerem Masse Heizöl schwer, Bio- und Flüssiggas. Heizöl extraleicht und die obengenannten Gase werden zudem in Verbrennungsmotoren, gekoppelt mit einem Generator, eingesetzt. Dabei wird nebst Wärme Elektrizität produziert.

Der zulässige Ausstoss von Schadstoffen bei Feuerungen und Motoren ist gesetzlich begrenzt. Die Grenzwerte sind in der Luftreinhalte-Verordung (LRV) und in der Verordnung zum Massnahmenplan Luftreinhaltung festgelegt. Der Vollzug (Bewilligung und Kontrollen) im Kanton Zürich ist Aufgabe der Abteilung Lufthygiene, welche ihn an die Städte Zürich und Winterthur vollständig und an die Gemeinden bei kleinen Feuerungsanlagen delegiert hat. Im Leitfaden für die Feuerungskontrolle ist der Vollzug dazu beschrieben.

Wer kontrolliert meine Feuerungsanlage?

Die Gemeinden bewilligen und kontrollieren Heizkessel mit Öl und Gas bis 1000 kW und Holzfeuerungen bis 70 kW. Detaillierte Informationen dazu finden Sie unter Feuerungskontrolle Gemeinde.

Die Abteilung Lufthygiene des AWEL ist zuständig für den Vollzug bei den grösseren Feuerungsanlagen, bei allen Motoren sowie den Abfallverbrennungsanlagen (ausgenommen die Städte Zürich und Winterthur).

Die Firma Leuenberger Energie- und Umweltprojekte wurde vom AWEL beauftragt, die Sanierung Holzfeuerungen 70 bis 500 kW und die Emissionskontrolle bei Feuerungen und Motoren als Administrationsstelle zu verwalten.

Leuenberger Energie- und Umweltprojekte
Christian Leuenberger
Quellenstrasse 31
CH-8005 Zürich
Tel.: 043 205 24 01
Fax.: 043 205 24 67
E-mail: christian.leuenberger@leupro.ch

Emissionsgrenzwerte und Sanierungsfristen

Im Leitfaden für die Feuerungskontrolle im Kanton Zürich sind im Kapitel 2 Abgasgrenzwerte für Feuerungen die Emissionsgrenzwerte und im Kapitel 4 Sanierungsvorschriften die Sanierungsfristen beschrieben.

Massgebend sind die Emissionsgrenzwertanforderungen gemäss Luftreinhalte-Verordnung (LRV) und Massnahmenplan Luftreinhaltung.

Werden ein oder mehrere Grenzwerte überschritten, muss die Anlage saniert werden.

Abgasabführung (Kamin)

Die Kaminmündungshöhe ist so zu realisieren, dass die Geruchs- oder Schadstoffemissionen nur stark verdünnt die Anwohner erreichen können. Die Kaminmündungshöhe soll möglichst hoch sein, denn insbesondere bei einer Störung der Anlage (z.B. bei Ausfall Staubfilter oder bei Rauch- und Geruchsentwicklung infolge unvollständiger Verbrennung im Schwachlastbetrieb) ist der Kamin die stets noch verfügbare Anlageeinrichtung zur Minderung von schädlichen oder lästigen Einwirkungen in der Umgebung.

Die Mindestkaminmündungshöhe wird im Bewilligungsverfahren festgelegt.