Bauen auf belasteten Standorten

Behandeln, Verwerten, Entsorgen

Symbolbild Flächenrecycling

Die Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (Abfallverordnung, VVEA) zeigt auf, wie verschmutztes Aushubmaterial zu verwerten ist. Das Merkblatt "Behandlungsregel für verschmutzte Bauabfälle und Aushub- und Ausbruch-material im Hinblick auf die Verwertung" beschreibt, wie die VVEA beim Bauen auf belasteten Standorten im Kanton Zürich umgesetzt wird.

Damit ist gewährleistet, dass belastete Bauabfälle nicht deponiert, sondern in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden. Sie sollen – wenn ökologisch sinnvoll, technisch machbar und wirtschaftlich tragbar – verwertet werden. Für jeden in die Verwertung beim Bauen auf belasteten Standorten investierten Franken wird eine hohe Umweltwirkung erzielt.

Die Güterflussdaten sind durch den beauftragten Altlastenberater im Altlasten-Informationssystem ALIS des Kantons Zürich via Internet-Zugang zu erfassen. Nähere Informationen hierzu sind der "Handlungsanweisung Bauen auf belasteten Standorten mit Privater Kontrolle und Erfassung von Güterflussdaten" zu entnehmen. Der Benutzername und das Passwort für den Internet-Zugang können beim AWEL unter der Telefonnummer 043 259 39 73 oder per E-Mail angefordert werden.

Über den Umgang mit belastetem Bodenaushub informiert die Fachstelle Bodenschutz des Amts für Natur- und Landschaftsschutz ALN.

Aushubmaterial, das Neophyten enthält, gilt als biologisch belastet und muss korrekt entsorgt werden. Über den Umgang mit Neobiota informiert die Sektion Biosicherheit.

Auskünfte zu Bauabfällen und Rückbaustoffen erteilt die Sektion Abfallwirtschaft.

Bautechnische Informationen zur Verwertung von Bauabfällen bietet der Aushub-, Rückbau- und Recycling- Verband ARV an.