Bauen auf belasteten Standorten

Bauen auf belasteten Standorten

Bauen auf belasteten Standorten ist grundsätzlich möglich. Im Kanton Zürich regelt das Planungs- und Baugesetz die Zuständigkeiten und das Verfahren im öffentlichen Baurecht. Die Bauverfahrensverordnung gibt die Abläufe bei der Bewilligung von Bauvorhaben vor. Damit einem Bauvorhaben auf einem belasteten Standort zugestimmt werden kann, muss die Bauherrschaft im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens darlegen, dass ihr Vorhaben in abfall- und altlastenrechtlicher Hinsicht korrekt realisierbar ist.

Generell sollten die für ein Bauvorhaben erforderlichen Abklärungen und Untersuchungen im einem möglichst frühen Planungsstadium erfolgen. So lassen sich Verzögerungen im Bewilligungsverfahren vermeiden. Das AWEL empfiehlt deshalb, für Bauvorhaben auf belasteten Standorten rechtzeitig einen Altlastenberater beizuziehen. Verschiedene spezialisierte Firmen bieten entsprechende Dienstleistungen an. Eine Adressliste der Altlastenberater ist beispielsweise beim Aushub-, Rückbau- und Recyclingverband Schweiz ARV zu finden. Die Adressliste der Altlastenberater, welche die Anforderungen zum Erwerb der Befugnis zur Privaten Kontrolle im Fachbereich "Entsorgung beim Bauen auf belasteten Standorten" erfüllen, kann hier heruntergeladen werden.