Planung der Abfall- & Ressourcenwirtschaft

Mit dem "Massnahmenplan zur Abfall- und Ressourcenwirtschaft 2011...2014" wird die in früheren Planungsberichten formulierte kantonale Abfall- und Ressourcenplanung im Sinne einer rollenden Abfallplanung fortgeschrieben.

Der Massnahmenplan basiert auf einem detaillierten Bericht mit Zielen, Strategien, Indikatoren und Massnahmen für die einzelnen Planungsbereiche. Er ist zusammen mit weiteren Massnahmenplänen in den Bereichen Energie, Wasser und Lufthygiene ein zentrales Element der strategischen Umweltplanung des Kantons Zürich.

Ziele der kantonalen Abfall- und Ressourcenplanung

Ressourcen schonen - Ressourcen nutzen

Hand mit Granulat aus Rückbaustoffen (Recyclierung von Baumaterialien)

Abfall- und Ressourcenwirtschaft erzeugen nur Rohstoffe und Produkte, die in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden, und Stoffe, die zur eventuellen späteren Nutzung nachsorgefrei zur Seite gelegt werden können.

Nicht erneuerbare Ressourcen werden durch erneuerbare ersetzt. Erneuerbare Ressourcen werden nachhaltig genutzt.

Ökoeffizienz und Energieeffizienz

Technisches System zur Wärmegewinnung in einer KVA

Eine Verwertung oder Behandlung führt zu einem möglichst hohen ökologischen Nutzen. Der ökologische Nutzen bei sich entwickelndem Stand der Technik soll maximiert werden (Ökoeffizienz).

Die im Abfall enthaltene Energiemenge wird gemäss Stand der Technik in nutzbare Energie umgewandelt (Energieeffizienz).

Optimierte Entsorgungssicherheit

Holzverarbeitender Betrieb, in dem verschiedene Arbeitsprozesse ineinender greifen

Entsorgungssicherheit ist gegeben, wenn die Abfälle innert nützlicher Frist umweltgerecht entsorgt werden können. Logistik und Infrastruktur der Entsorgung werden laufend optimiert, die Anlagekapazitäten sind nahe am effektiven Bedarf. Entsorgungssicherheit bzw. -kapazitäten sind für die relevanten Entsorgungswege und Behandlungsarten zu definieren.

Schutz von Umwelt und Bevölkerung

Kamin einer KVA im abendlichen Gegenlicht

Umwelt und Bevölkerung sollen vor negativ wirkenden Stoffen (inkl. CO₂) aus Entsorgung und Abfallverwertung – bei Risiken auch vorsorglich – geschützt werden.

Abfälle, die nicht verwertet oder zerstört werden können, werden behandelt und prioritär im Inland nachsorgefrei abgelagert.