Informationen für Gemeinden

Schulen & Migranten

Schülerinnen und Schüler

Für den Erfolg der Abfallwirtschaft ist wichtig, dass sich Kinder früh das nötige Wissen aneignen.

Abfallunterricht

Schüler, die im Plenum am Abfallunterricht teilnehmen
© 2010 Copyright PUSCH (Stiftung praktischer Umweltschutz Schweiz)

Der Abfallunterricht vermittelt Basiswissen zur Abfallentsorgung, zum Recycling sowie zur Bedeutung von Rohstoffen und ihrer Herkunft. Fast alle Gemeinden und Städte im Kanton Zürich bieten den Abfallunterricht an. Das AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft empfiehlt den Gemeinden den Abfallunterricht für alle Stufen vom Kindergarten bis in die 8. Klasse durchzuführen.

Wettbewerbe für Schüler und Schulhäuser

Viele Recyclingorganisationen bieten immer wieder Wettbewerbe für Schüler und Schulhäuser an. Zum Beispiel die INOBAT (Batterien), die IGORA (Aluminium und Alu-Getränkedosen) oder PET Recycling Schweiz (PET-Getränkeflaschen).

Schulen, Schulhäuser

Schüler, die separat zu sammelnde Abfälle gemeinsam in die Luft werfen und wieder fangen
© 2010 Copyright PUSCH (Stiftung praktischer Umweltschutz Schweiz)

Damit der richtige Umgang mit Abfall im Alltag zur Selbstverständlichkeit wird, ist es wichtig, dass nicht nur im privaten Umfeld, sondern auch an der Schule Abfall getrennt wird. Viele Schulhäuser haben diesbezüglich noch Verbesserungspotenzial. Die Stiftung praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch bietet dafür unter dem Motto „Hurra, die Schule trennt!“ einen Abfallcheck und praktische Hilfe zur konkreten Umsetzung mit Merkblättern an.

Aktionen

Möglichkeiten mit Kindern bzw. Schülerinnen und Schülern Aktionen durchzuführen, finden sich beim Aktionstag „Wahre Werte“.

Migranten, fremdsprachige Bevölkerung

Die Entsorgung von Abfällen und der Umgang mit unserer kommunalen Abfallwirtschaft ist für ungeübte Privatperson komplex. Der Zugang zu den Feinheiten unseres Systems ist deshalb für Migranten bzw. die fremdsprachige Bevölkerung nicht gerade einfach. 

Einerseit erfolgt die Bewirtschaftung der Abfälle über zwei Wege, nämlich über die Gemeinde (Bsp. Kehricht) und über den Handel (Bsp. PET). Andererseits haben die Gemeinden grosse Freiheiten in der Ausgestaltung der Abfall-Abfuhren und Abfall-Sammelstellen.

Es ist daher überaus schwierig, die Bevölkerung nur mit Hilfe schriftlicher Informationen für einen bewussten Umgang mit Rohstoffen, Produkten und Abfällen zu sensibilisieren. Aktionen, bei denen Informationen im direkten Kontakt vermittelt werden, sind bedeutend effektiver. Insbesondere trifft dies auch auf Migrantinnen und Migranten zu. Sie sind mit schriftlichen Informationen oft aus rein sprachlichen Gründen nur schwierig zu erreichen.

Darum sind andere Wege gefragt wie z.B. ein Recyclingparcours, der die Organisation Swiss Recycling unter der Rubrik „Gemeinden“ und „Anlässe“ anbietet. Die Stiftung praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch hat viele Ideen für den jährlich anfangs Mai stattfindende Aktionstag „Wahre Werte“ zusammengetragen und bietet auch Parcours und Ausstellungen zum Thema an.