Abfallarten von A bis Z

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Textilien & Schuhe

Warum sammeln?

Das Abfall-Piktogramm für Textilien und Schuhe ist zu sehen

Piktogramm für Textilien & Schuhe

Die separate Kleider- und Schuhsammlung hat in der Schweiz aus karitativen Gründen Tradition: Kleider und Schuhe können gratis an Not Leidende abgegeben werden. Gemeinnützige Organisationen finanzieren sich aus dem Erlös der Kleider- und Schuhverkäufe. Die Wiederverwendung oder Verwertung von Alttextilien schont zudem Ressourcen und senkt die Abfallmenge.

Private

Die Gemeinden organisieren – meist in Zusammenarbeit mit karitativen Organisationen – jährlich mehrere Male Strassensammlungen. Zusätzlich sind häufig Textilcontainer bei Quartiersammelstellen aufgestellt. Details finden sich im Abfallkalender oder auf der Homepage des Wohnortes.

Was und was nicht?

Zu den separat gesammelten Textilien zählen saubere, tragbare Kleider und Schuhe, Vorhänge, Tisch-, Haushalt- und Bettwäsche, Gürtel, Taschen, Daunenbettwaren, Stofftiere in gut verschnürten Säcken.

Kein Spielzeug. Kaputte und stark verschmutzte Schuhe und Textilien gehören in den Kehricht.

Brauchbare Kleider und Schuhe können auch via Kleiderbörsen weitergegeben werden.

Industrie- und Gewerbebetriebe

Unternehmen, die grosse Mengen brauchbarer Textilien entsorgen wollen, wenden sich an die Koordinationsstelle für die Textilsammlungen in der Schweiz.

Entsorgungsunternehmen

Unternehmen, die Abfälle entgegen nehmen und behandeln sind Abfallanlagen und brauchen ab einer bestimmten Grösse eine Bewilligung. Zusätzlich ist für bestimmte Abfälle eine spezielle Bewilligung erforderlich. Die Beurteilung (Bewilligung, Genehmigung) seitens der kantonalen Stellen wird von der Leitstelle für Baubewilligungen (BAKU) koordiniert.

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