Abfallarten von A bis Z

Zurück zur Übersicht

CDs & DVDs

Warum sammeln?

CD's sollten vor allem wegen ihres grossen Anteils an Polycarbonat (PC) wiederverwertet werden. Wegen der hohen Kosten bei der Herstellung von neuem Polycarbonat und weil die meisten Eigenschaften auch bei regenerier-tem Polycarbonat erhalten bleiben, ist Polycarbonat als Sekundärrohstoff gefragt. Zudem kann damit der nicht erneuerbare Rohstoff Erdöl eingespart werden.

Private

Konsumentinnen und Konsumenten haben keine Pflicht, CD's zurückzugeben oder speziell zu entsorgen. Auch der Handel oder die Importeure sind nicht verpflichtet, sie zurückzunehmen. Aus ökologischen Gründen lohnt sich jedoch eine Wiederaufbereitung.

Überall dort, wo man neue elektronische Geräte kauft, können Altgeräte, Zube-hör und z.T. auch CD’s und DVD kostenlos abgegeben werden. Eini-ge Geschäfte haben bereits eigene Sammelboxen bereitgestellt. Ein Verzeichnis von Sammelstellen von Elektronikgeräten und Zubehör findet sich auf der Homepage von SWICO des Schweizerischen Wirtschaftsverbandes der Anbieter von Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik.

In den grösseren Filialen der Migros der Region Ostschweiz. Luzern und Aare (nicht in der Region Zürich), sind Abgabestellen für CD’s zu finden.

Datenschutz

Damit die Daten auf den zu entsorgenden CD’s nicht von jemand anderem gelesen werden können, kann man mehrere breite und tiefe Kratzer auf der Unterseite der CD einritzen. Damit werden die Daten unlesbar. CD’s mit kostenpflichtigen Computerprogrammen sollten aus lizenzrechtlicher Sicht auf jeden Fall unbrauchbar gemacht werden, bevor sie dem Recycling übergeben werden.

Industrie- und Gewerbebetriebe

Betriebe, die einen hohen Umsatz an CD’s haben, sollten prüfen, ob es sich lohnt, CD’s zentral zu sammeln und anschliessend einem Entsorgungsunternehmen übergeben.

Entsorgungsunternehmen

Unternehmen, die Abfälle entgegen nehmen und behandeln sind Abfallanlagen und brauchen ab einer bestimmten Grösse eine Bewilligung. Zusätzlich ist für bestimmte Abfälle eine spezielle Bewilligung erforderlich. Die Beurteilung (Bewilligung, Genehmigung) seitens der kantonalen Stellen wird von der Leitstelle für Baubewilligungen (BAKU) koordiniert.

Zurück zur Übersicht